Pressemitteilung Nr. 26/2025 vom 04.04.2025

Präsentation der Ergebnisse des Geschichtsprojektes des Bundesverwaltungsgerichts

Am 3. April 2025 wurden die Ergebnisse des Forschungsprojektes zu den Anfangsjahren des Bundesverwaltungsgerichts (1953–1959) präsentiert. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Georg-Jellinek-Zentrum für Staatswissenschaften und moderne Verwaltung der Universität Leipzig realisiert. Mitgewirkt haben Professoren der Universitäten Leipzig und Münster, Doktorandinnen und Doktoranden der Universität Leipzig sowie aktive und ehemalige Angehörige des Bundesverwaltungsgerichts. Insgesamt erforschten 14 Autorinnen und Autoren über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren, wie die Errichtung des Gerichts vorbereitet wurde, wie es gegründet wurde, wie es seine Arbeit aufnahm und wie es Wirkung entfaltete.


Der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts Prof. Dr. Andreas Korbmacher betonte bei der Veranstaltung den holistischen Forschungsansatz des Projektes: "Mit dem hier vorgelegten Werk wird eine umfassende Untersuchung vorgelegt, die sich mit den ersten sechs Jahren des Gerichts befasst und nicht nur Brüche und Kontinuitäten in der Rechtsprechung und bei den handelnden Personen untersucht und darstellt, sondern einen sehr viel breiteren, die historischen, gesellschaftlichen und politischen Vor- und Rahmenbedingungen einbeziehenden Forschungsansatz verfolgt."


Die feierliche Buchpräsentation wurde von einer Podiumsdiskussion begleitet, in der die Gründungsjahre des Gerichts aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wurden.


Die Forschungsergebnisse sind in Gestalt des Sammelbandes "Geschichte des Bundesverwaltungsgerichts: Errichtung und Konsolidierung 1953 - 1959" veröffentlicht worden, der im Verlag C.H.Beck erschienen ist.


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