Bundesverwaltungsgericht

Ludwig Hoffmann

Ludwig Hoffmann wurde am 30.07.1852 in Darmstadt geboren. 1873 begann er ein Architekturstudium an der Kunstakademie Kassel, das er ab 1874 an der Bauakademie Berlin fortsetzte, und dort 1879 mit der ersten Staatsprüfung abschloß. 1884 zweite Staatsprüfung zum Regierungsbaumeister.

Ein Jahr später 1. Preis im Wettbewerb für den Bau des Reichsgerichts in Leipzig, zusammen mit Peter Dybwad. 1895 Schlusssteinlegung Reichsgericht und Ernennung Hoffmanns zum Königl. Baurat. 1896 Wahl zum Stadtbaurat in Berlin. 1924 Ausscheiden aus dem Amt des Stadtbaurats und Verleihung der Ehrenbürgerwürde von Groß-Berlin. 1932 Ehrenbürger der Stadt Darmstadt, gestorben am 11. November 1932 in Berlin, bestattet in Darmstadt.

Bauwerke: In der Zeit als Stadtbaurat entstanden zahlreiche Krankenhäuser (u.a. Rudolf-Virchow-Krankenhaus Wedding, Hospital Buch-West, Krankenhaus Moabit), Kulturbauten (u.a. Märkisches Museum, Erweiterung der Humboldt-Universität, Beteiligung am Bau des Pergamon-Museums), Sozialbauten (u.a. Waisenhaus Alte Jakobstrasse) und Verwaltungsbauten (u.a. Stadthaus Klosterstraße, Standesamt Fischerbrücke, Postgebäude in Buch). Den zahlreichen Hoffmann-Bauten liegt eine eigene Handschrift zugrunde, die in der Überlieferung der italienischen Renaissance besteht.

Literaturhinweis: Schäche, W. (Hrsg.): Ludwig Hoffmann. Lebenserinnerungen eines Architekten. 2. Aufl. Berlin: Gebr. Mann 1996.

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