Volljuristin / Volljurist

Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Leipzig sucht zum 1. Juli 2018 für die Informationsdienste

eine Volljuristin / einen Volljuristen.

Der Arbeitsplatz ist befristet bis 5. September 2018 als Mutterschutzvertretung mit der Option einer Verlängerung für die Dauer der Elternzeit (voraussichtlich bis 31. August 2019).

Aufgabenschwerpunkte sind u. a.:

  • die inhaltliche Erschließung von Rechtsprechung und Literatur u. a. für das juristische Informationssystem juris,
  • die inhaltliche Erschließung von Zeitschriftenaufsätzen und Sammelwerken für den internen Aufsatzdienst und den Katalog des Südwestverbunds,
  • die Mitwirkung im Bereich der Dokumentation zur Vorbereitung eines ACA-Seminars (Association of Councils of State and Supreme Administrative Jurisdictions of the European Union – ACA Europe).

Wir erwarten:

  • zwei juristische Examina mit mindestens einmal der Note "befriedigend",
  • ein besonderes Interesse an Dokumentationsaufgaben und am öffentlichen Recht,
  • ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Sorgfalt, Flexibilität, Eigeninitiative, Teamfähigkeit sowie Kommunikationsfähigkeit.

Erwünscht sind:

  • sehr gute Deutschkenntnisse (Ausdruck, Rechtschreibung, Zeichensetzung),
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache (vorzugsweise auch im juristischen Bereich).

Wir bieten einen vielseitigen und interessanten Arbeitsplatz bei einem obersten Gerichtshof des Bundes.

Die Einstellung als Tarifbeschäfigte/r erfolgt befristet unter Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 TVöD. Zusätzlich wird derzeit eine oberstgerichtliche Zulage in Höhe von monatlich 181,54 € gewährt.

Für Tarifbeschäftigte, deren derzeitiges Arbeitsverhältnis unter den Geltungsbereich des TVöD fällt, besteht die Möglichkeit der Beschäftigung im Rahmen einer Abordnung.

Die Ausschreibung richtet sich auch an Beamtinnen/Beamte des höheren Dienstes bis Besoldungsgruppe A 13. Hier ist eine Dienstleistung im Rahmen einer Abordnung vorgesehen.

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen solche Bewerbungen ein, wird im Einzelfall geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann.

Das Bundesverwaltungsgericht gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Bei ausländischen Bildungsabschlüssen wird um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss gebeten. Weitere Informationen können der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter https://kmk.org/zab entnommen werden.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, übersenden Sie bitte Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Beurteilungen, Referenzen, Beschäftigungs- und Fortbildungsnachweise) bis zum 1. Juni 2018 an:

Der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts
- Referat Personal, BVerwG 04/2018 -
Simsonplatz 1
04107 Leipzig

Eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen per Mail an post@bverwg.bund.de ist möglich..

Für Rückfragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung steht Ihnen Frau Völkel (0341 2007 1505) zur Verfügung. Für Fachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Butz (0341 2007 1600).

Wird die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen gewünscht, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen.