Übersetzerin / Übersetzer für Englisch

Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Leipzig sucht für seine Präsidialabteilung zum 1. Oktober 2018

eine Übersetzerin / einen Übersetzer für Englisch.

Das Bundesverwaltungsgericht übersetzt seit 2016 ausgewählte Entscheidungen des Gerichts ins Englische, um diese der allgemeinen Öffentlichkeit sowie der internationalen Fachwelt u.a. über seine Website und internationale Netzwerke zur Verfügung zu stellen. Ziel ist es dabei, die internationale Zugänglichkeit der Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts zu erhöhen und so den fachlichen Austausch mit den obersten Verwaltungsgerichten anderer Staaten sowie den europäischen und internationalen Institutionen zu Themen des Verwaltungs- und Verfassungsrechts zu fördern. Die Arbeit wird in einem interdisziplinären Team erbracht. Der Arbeitsplatz vermittelt vielfältige Einblicke in die Arbeit des Bundesverwaltungsgerichts. Er ist auf zwei Jahre gemäß § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz befristet. Der Beschäftigungsumfang beträgt 50 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (19,5 Stunden).

Aufgabenschwerpunkte sind u. a.:

  • Übersetzen und Überprüfen zumeist schwieriger juristischer Texte (vor allem Entscheidungen und Pressemitteilungen zu Entscheidungen des Gerichts) aus dem Deutschen ins Englische, nachrangig aus dem Englischen ins Deutsche,
  • Terminologiearbeit, Pflege und Erweiterung der Terminologiedatenbank (SDL MultiTerm),
  • fremdsprachliche Hilfestellung bei der Pflege der internationalen Beziehungen des Gerichts.

Wir erwarten:

  • ein mit mindestens der Note „gut“ abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitätsdiplom oder akkreditierter Masterstudiengang) in den Fachrichtungen Übersetzen, Internationale Fachkommunikation, Translationswissenschaft oder Dolmetschen,
  • hervorragende Kenntnisse der englischen und deutschen Sprache,
  • mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Übersetzen und/oder Überprüfen,
  • Kompetenz in der Fachsprache bzw. Fachterminologie Recht, belegt durch Aus- oder Fortbildungsnachweise oder den Nachweis einschlägiger Berufserfahrung,
  • ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Selbstorganisation, Flexibilität, Eigeninitiative, Teamfähigkeit sowie Kommunikationsfähigkeit,
  • IT-Kenntnisse, insbesondere Kompetenz im Umgang mit Tools zur computerunterstützten Übersetzung.

Erwünscht sind:

  • muttersprachliche Englischkenntnisse,
  • Französisch als zweite Fremdsprache,
  • Berufserfahrungen im Übersetzen und/oder Überprüfen von Texten zum deutschen Verwaltungs- und Verfassungsrecht,
  • Erfahrungen in der Terminologiearbeit.

Wir bieten einen vielseitigen und interessanten Arbeitsplatz bei einem obersten Gerichtshof des Bundes.

Die Einstellung als Tarifbeschäftigte/r erfolgt befristet für zwei Jahre unter Eingruppierung in die Entgeltgruppe 14 TVöD. Zusätzlich wird derzeit eine oberstgerichtliche Zulage in Höhe von 235,86 € gewährt.

Bewerberinnen und Bewerber, welche bereits in einem Arbeitsverhältnis zur Bundesrepublik Deutschland stehen oder gestanden haben, können aus rechtlichen Gründen für die Stellenbesetzung nicht berücksichtigt werden.

Die Ausschreibung richtet sich auch an Beamtinnen/Beamte des höheren Dienstes bis Besoldungsgruppe A 14. Hier ist eine Dienstleistung im Rahmen einer Abordnung vorgesehen.

Das Bundesverwaltungsgericht gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Bei ausländischen Bildungsabschlüssen wird um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss gebeten. Weitere Informationen können der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen unter https://kmk.org/zab entnommen werden.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, übersenden Sie bitte Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Beurteilungen, Referenzen, Beschäftigungs- und Fortbildungsnachweise) bis zum 3. August 2018 an:

Der Präsident des Bundesverwaltungsgerichts
- Referat Personal, BVerwG 09/2018 -
Simsonplatz 1
04107 Leipzig

Eine Übersendung der Bewerbungsunterlagen per E-Mail an post@bverwg.bund.de ist möglich.

Für Rückfragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung steht Ihnen Frau Völkel (0341 2007 1505) zur Verfügung. Für Fachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Ordnung (0341 2007 1410).

Wird die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen gewünscht, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen.